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	<title>haoooa.com - China,  Korea &#38; Japan &#124; Reisen &#124; Fl&#252;ge &#124; Hostels &#124; Hotels &#124; T-Shirts &#124; Forum &#124; Events &#124; Wetter &#124; Zeit &#187; Travelogues</title>
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	<description>Ostasien-Portal mit Reiseberichten, Forum, Länderinfos zu China, Korea und Japan. Shirts mit chinesischen, koreanischen und japanischen Schriftzeichen.</description>
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		<title>Taxi fahren in Asien oder das Testament</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jan 2007 15:07:31 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Travelogues]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Allgemeinen wird ein Taxi samt dem dazugeh&#246;rigen Fahrer dazu verwendet, um von einem Ort A zu einem Ort B zu gelangen. Dies l&#228;uft in der Regel auch immer nach dem gleichen Schema F ab: einsteigen, chauffiert werden, bezahlen und wieder aussteigen! Kurzum: einfach, banal, nicht der Rede wert!
Dieses Prozedere mit der Tendenz zur Langeweile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Allgemeinen wird ein Taxi samt dem dazugeh&ouml;rigen Fahrer dazu verwendet, um von einem Ort A zu einem Ort B zu gelangen. Dies l&auml;uft in der Regel auch immer nach dem gleichen Schema F ab: einsteigen, chauffiert werden, bezahlen und wieder aussteigen! Kurzum: einfach, banal, nicht der Rede wert!</p>
<p>Dieses Prozedere mit der Tendenz zur Langeweile wird aber in manchen asiatischen L&auml;ndern von erh&ouml;htem Pulsschlag und der exorbitanten Aussch&uuml;ttung von Adrenalin begleitet. Von Langeweile keine Spur!</p>
<p>In der allgegenw&auml;rtigen Rush-hour in <strong>Bangkok</strong> und dem un&uuml;bersichtlichen Gew&uuml;hl aus Autos und LKWs w&uuml;nscht sich der gequ&auml;lt grinsende Fahrgast eines Tuk tuks (Motorradrikscha), er h&auml;tte die Atemschutzausr&uuml;stung aus Platzgr&uuml;nden NICHT zu Hause gelassen. Insbesonders, wenn sich eben jenes Tuk tuk wieder mal ein Wettrennen mit dem pl&ouml;tzlich &uuml;berdimensioniert erscheinenden, eines auf Augenh&ouml;he liegenden LKW-Auspuffs liefert.</p>
<p><span id="more-36"></span></p>
<p>Ebenso w&uuml;nscht der Fahrgast sich beim Anblick eines bedrohlich n&auml;herkommenden LKW-Reifens den Versicherungsvertreter wieder herbei, den er Tage zuvor noch br&uuml;sk an der heimischen Haust&uuml;r abserviert hat und m&ouml;chte ihm nun entgegenschreien: &#8220;Wo darf ich die Police f&uuml;r die Lebensversicherung unterschreiben? Aber schnell!&#8221;</p>
<p>In <strong>Korea</strong> gibt es erst seit relativ kurzer Zeit Adressen im westlichen Sinn mit der Angabe des Stra&szlig;ennamens und der Hausnummer. Fr&uuml;her wurden koreanische St&auml;dte in Bl&ouml;cke unterteilt, die wiederum in kleinere und noch kleinere Bl&ouml;cke unterteilt worden sind. Heutzutage finden beide Systeme im &ouml;ffentlichen Leben Verwendung, wobei die Angabe der Adressen im westlichen Sinn h&auml;ufig nur zu fragenden Gesichtsausdr&uuml;cken f&uuml;hrt.</p>
<p>Dementsprechend abenteuerlich gestaltet sich die Fahrt mit einem Taxi in Seoul, der Hauptstadt S&uuml;dkoreas, wenn nur der Stra&szlig;enname bekannt ist. So wird dem Taxifahrer lediglich mitgeteilt, bei welchem gr&ouml;&szlig;eren Geb&auml;ude sich die gew&uuml;nschte Adresse befindet. Einmal dort angekommen, wird der Fahrer weiter bis zum Ziel dirigiert. Je nach Auspr&auml;gung der individuellen Koreanisch-Kenntnisse n&auml;hert der Fahrgast sich so in mehr oder weniger konzentrischen Kreisen dem Ort des Begehrens an. Obwohl dieses Verfahren auf den ersten Blick etwas seltsam anmutet, wird das Ziel je nach Verkehrslage in der Regel sehr schnell erreicht &#8211; immer unterst&uuml;tzt von der kostenlosen &#038; englischsprachigen Taxihotline.</p>
<p>In <strong>China</strong> wird der Fahrgast von Zeit zu Zeit mit allen nur erdenklichen, teils &auml;rgerlichen, oft aber auch belustigenden Facetten des dortigen Taxigewerbes konfrontiert. Vorfahrt hat, wer die Hupe zuerst bet&auml;tigt oder wer bei zeitgleichem Hupen die st&auml;rkeren Nerven aufweist. Bei Nacht wird der Nervenkitzel oft noch durch Fahren ohne Licht erh&ouml;ht. Immer mal wieder nur kurz von dem grellen Aufflammen der Lichthupe unterbrochen, denn: Hupen bei Nacht ist strengstens verboten.</p>
<p>H&auml;ufig wird auch die volle Breite der Stra&szlig;e ausgenutzt, wobei es in keinster Weise st&ouml;rt, dass dabei auch gelegentlich die mehrspurige Gegenfahrbahn in die Fahrk&uuml;nste mit einbezogen wird. Frei nach dem Motto: &#8220;Was machen nur all die freundlich hupenden Autos hier?&#8221; Der Fahrgast soll schlie&szlig;lich etwas f&uuml;r sein Geld geboten bekommen.</p>
<p>Selten ist auch das Ph&auml;nomen der Déjà-vus zu beobachten: Obwohl garantiert zum ersten Mal in dieser Stadt, kommt die Umgebung seltsam vertraut vor, v.a. nachdem zum dritten Mal in Folge der immer gleiche &#8216;Kentucky Fried Chicken&#8217; am Horizont schemenhaft erkennbar wird, nur um dann Minuten sp&auml;ter rechts am Beifahrerfenster vorbeizudriften. Ob der Taxifahrer einfach nur die landschaftlich reizvollere Strecke zeigen wollte oder nur den Fahrpreis in die H&ouml;he schrauben wollte, sei dahingestellt.</p>
<p>Auch eine Fahrt vom Bund zum Flughafen von Shanghai-Pudong kann sich schwieriger gestalten als sie dem Vernehmen nach eigentlich sein sollte. Nach drei Stunden Fahrzeit und der wiederholten Mitnahme von Passanten am Wegesrand, die im Tausch gegen eine kurze Mitfahrt auch sicher den Weg zum Flughafen beschreiben k&ouml;nnen, wird dann auch schon mal am Freihafen von Shanghai entnervt das Taxi gewechselt.</p>
<p>Zu Gute halten sollte der Fahrgast jedoch, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, im Taxi liegengelassene Gegenst&auml;nde nach wenigen Stunden oder Tagen unversehrt und vollst&auml;ndig vom Taxifahrer zur&uuml;ckzuerhalten. Selbst, wenn es sich um Geldbeutel handelt!</p>
<p>Ein Hoch auf die Taxifahrer dieser Welt! Ganbei!</p>
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